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Hier dreht sich alles um das liebe Geld und die Finanzen. Denn, ob wir wollen oder nicht, wir haben jeden Tag mit Geld zu tun.

Ein Haushalt ohne Plan tut sich beim Sparen schwer

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Ein Haushalt ohne Plan tut sich beim Sparen schwer

Ein Haushalt funktioniert ähnlich wie ein Unternehmen – denn wir alle haben Ausgaben und Einnahmen. Allerdings wissen wir meistens mehr über unsere Einnahmen als über unsere Ausgaben Bescheid. Oder wisst ihr, wie viel ihr letzten Monat für eure Freizeitaktivitäten ausgegeben habt? Wer von euch diese Frage mit ja beantworten kann, ist vielen schon einen Schritt voraus. Um einen guten Überblick über seine Finanzen zu erhalten, ist das Aufstellen eines Budget- oder Haushaltsplans sehr hilfreich.

Die Vorteile eines Haushaltsplans

Es gibt viele gute Gründe einen Plan zu erstellen. In meinen letzten Beiträgen habe ich über „Geldfallen im Alltag“ geschrieben. Mit einem Budgetplan erkennt ihr genau diese Fallen und könnt euer Kaufverhalten analysieren. Der Plan zeigt, in welchem Bereich ihr eure Kosten senken könnt. Ein Budgetplan ist außerdem ein geeignetes Werkzeug, um „Sparziele“ zu erreichen. Wenn ihr jeden Monat etwas ansparen wollt, könnt ihr mit Hilfe des Plans eine realistische Summe berechnen. Jeder Monat ist anders und unerwartete Kosten treten immer wieder auf.

4 Tipps für den finanziellen Durchblick

Bevor es um die Planerstellung geht, kommen vorab noch ein paar Tipps von mir:

Tipp 1: Setzt euch konkrete Ziele.

Möchtet ihr in xy Monaten eine bestimmte Summe angespart haben? Wollt ihr euer Konsumverhalten generell ändern? Egal welches Ziel ihr auch verfolgt, notiert es euch in eurem Plan. Dadurch seid ihr viel motivierter, etwas zu ändern.

Tipp 2: Seid immer ehrlich zu euch

Schreibt euch wirklich alles und jeden noch so kleinen Betrag auf. Nur so bekommt ihr einen realistischen Überblick über eure Ausgaben und könnt dazulernen. Habt ihr die letzten Male Coffee to go konsumiert? Dann gehört auch er auf die Ausgabenliste, auch wenn es vielleicht nur ein paar Euro waren. Denn auch Kleinvieh macht ja bekanntlich „Mist“.

Tipp 3: Hebt eure Belege auf

Besonders wer sich nicht alles sofort notiert, sollte Rechnungen aufbewahren und die Einkäufe in den Plan nachtragen.

Tipp 4: Am Anfang nicht schummeln

Um euer Kaufverhalten am besten analysieren zu können, rate ich euch, im ersten Monat euer Geld genauso auszugeben, wie ihr es bisher auch getan habt. Diese Ausgaben notiert ihr euch und am Ende des Monats folgt dann die Analyse. Wo habe ich zu viel ausgegeben? Was kann ich einsparen?

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Wie erstelle ich einen Budgetplan?

Für den einen oder anderen klingt „Budgetplan“ nach viel Arbeit. Doch keine Angst, ihr müsst euch nicht stundenlang mit Tabellen herumschlagen. Heutzutage gibt es so viele Vorlagen, die ihr nützen könnt. Je nachdem wie einfach oder detailliert der Plan sein soll, es gibt für jeden Geschmack eine Variante – ausgedruckt oder digital, am PC oder als App.

Generell gilt: Notiert euch gleich zu Beginn die Einnahmen des jeweiligen Monats, danach folgen die Ausgaben. Diese können dann beispielsweise in feste (Miete, Versicherungen, Abos…) und variable (Essen, Benzin, Einkäufe…) Ausgaben unterteilt werden. Budgetvorlagen.at bietet meiner Meinung nach sehr gute Vorlagen, die sich nach eurer Wohnsituation richten. Das digitale Ausfüllen hat den Vorteil, dass die Ausgaben gleich addiert werden. Wer lieber auf Papier schreibt, kann sich Notizen im Kalender machen oder ein eigenes Notizbuch dafür verwenden. Der Kreativität sind hier keine Grenzen gesetzt. Unter dem Begriff Bullet Journal könnt ihr euch viele Ideen auf Pinterest holen.

Neben zahlreichen Vorlagen gibt es übrigens auch ein paar gute kostenlose sowie kostenpflichtige Apps wie „mein Budget“ und „meine Finanzen“. Die Welt hat einen Überblick über 25 Finanz-Apps zusammengestellt. Mobil habt ihr den Vorteil, dass ihr eure Ausgaben sofort eintragen könnt, und es stehen euch Statistiken, Werkzeuge und vieles mehr zur Verfügung.

Egal für welche Methode ihr euch schlussendlich entscheidet, wichtig ist, dass sie zu euren Bedürfnissen und Zielsetzungen passt. Ich werde auf jeden Fall unterschiedliche Apps ausprobieren und euch darüber berichten.

Wer von euch hat schon einmal einen Haushaltsplan erstellt?

Bis bald,

eure Nikolina