3 Tage lang kein Geld ausgeben: meine persönliche Detox-Challenge

Zwei Frauen zählen Münzen

Bei meinen Recherchen für den Blog bin ich vor ein paar Wochen auf diesen Artikel über eine Detox-Challenge von girlboss.com aufmerksam geworden und dachte mir, wieso nicht einmal ausprobieren. Heute möchte ich euch meine Erfahrungen zu dieser, meiner persönlichen, Detox-Challenge schildern. Was auf den ersten Blick nach einer Saftkur klingt, ist in Wahrheit eine „Kein-Geld-ausgeben-Challenge“.

Die Challenge

Bei dem „7 day spending detox“ oder auf Deutsch ausgedrückt: „7-Tage-Geldausgeben-Detox“ (auf Englisch klingt alles viel besser J) geht es darum, innerhalb von zwei Monaten sieben Tage lang kein Geld auszugeben – keinen einzigen Cent. Wer ambitioniert ist, kann sich auch gleich sieben Tage innerhalb eines Monats vornehmen. Dabei ist es ziemlich egal, wie ihr euch diese Tage aufteilt – am Stück oder in Etappen. Also zum Beispiel drei Tage hintereinander und zwei Wochen später die restlichen vier Tage. Wichtig dabei ist nur, dass ihr realistisch seid und einschätzt, wann es am besten passt. In meinem Fall habe ich mich dazu entschieden Mitte Oktober (16.10.-18.10.) drei Tage hintereinander zu detoxen. Die restlichen 4 Tage werde ich Ende November absolvieren.

Vielleicht werden sich einige von euch fragen, wieso gerade Mitte Oktober und von Dienstag bis Donnerstag? Nun, bei mir war dieser Zeitraum einfach passend, da keine speziellen Ereignisse auf mich zukamen. Den Montag plante ich als Vorbereitungstag ein. Grundsätzlich ist es ratsam, jene Tage auszusuchen, an denen ihr keine Geburtstage oder speziellen Veranstaltungen habt.

Die Vorbereitungen

Nichts geht über die richtige Vorbereitung. Auch bei dieser Challenge muss man sich ein wenig organisieren, insbesondere wenn es um das Thema Essen geht. Ich habe mir am Sonntag überlegt, was ich an den bevorstehenden Detox-Tagen essen bzw. kochen möchte und eine Einkaufsliste erstellt. Am Montag nach der Arbeit bin ich in den Supermarkt marschiert. Nach dem Einkauf war ich, was das Essen betrifft, für die nächsten drei Tage gut gewappnet. Zum Frühstück aß ich mein Müsli. Das Mittagessen fällt bei mir meist sehr klein aus, etwas Obst oder ein Sandwich. Dafür koche ich immer am Abend etwas Warmes. Doch egal wie eure Essgewohnheiten sind, an euren Detox-Tagen heißt es selber kochen und die Tagesverpflegung gegebenenfalls mitnehmen.

Weiters habe ich an diesen Tagen keine Kaffeetreffs vereinbart oder musste zu keinen Veranstaltungen. Ein anderer Punkt, den es ebenfalls zu planen gilt: der Arbeitsweg. Wer sich mit dem Auto fortbewegt, kann einen Tag vorher den Tank vollmachen. Ich habe hier das Glück, dass ich eine Monatskarte für die öffentlichen Verkehrsmittel besitze.

Nach den Vorbereitungen, konnte die Challenge losgehen.

Meine 3 Tage Detox

Mit einer voll bepackten Tasche ging es für mich am Dienstag in die Arbeit. Das Frühstück und Mittagessen wurde immer brav mitgenommen – Abend gegessen wurde zu Hause. Hier gab es keine großen Probleme.

Etwas schwieriger wird es schon bei spontanen Treffen, da man hier meistens etwas ausgibt. Am Mittwoch willigte ich dennoch auf ein spontanes Treffen mit meiner Schwester ein. Als ich ihr von meiner Challenge erzählte, verlagerten wir unser Wiedersehen einfach nach draußen und spazierten entlang der Donau. Wir verbrachten einen wunderbaren Tag zusammen. Der Donnerstag verlief relativ ruhig und ich nahm mir Zeit, um das Fitnessstudio (hier habe ich ein Abo) zu besuchen und zu Hause ein leckeres Abendessen zu kochen.

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Das Resümee nach der Challenge

Auch wenn es vorerst nur drei Tage waren, so konnte ich bereits viele positive Dinge wahrnehmen:

  • Durch das vorgekochte Essen, kaufte ich nichts Abgepacktes und tat nicht nur der Geldbörse, sondern auch der Umwelt und meinem Körper etwas Gutes.
  • Ich setzte mich bewusster mit dem Essen auseinander. Ich plante meinen Einkauf viel strukturierter und kaufte nur das Nötigste.
  • Spontane Treffen können auch ohne Geld ausgeben toll sein. Man setzt den Fokus auf kostenlose Unternehmungen. Wenn man ein bisschen Zeit investiert, gibt es Vieles zu erleben, ohne gleich die Geldbörse zu zücken. Lest euch dazu passend diesen Beitrag auf meinem Blog durch, in dem ich euch günstige Freizeittipps gebe. Ich würde auch der Freundin oder dem Freund ehrlich sagen, dass man gerade auf Sparkurs ist und gerne etwas Kostenloses unternehmen würde. Oder man genießt den gemeinsamen Kaffee zu Hause. Es gibt immer Alternativen.
  • Mit der Challenge setzt ihr euch bewusst mit euren Ausgaben auseinander. Ich habe gemerkt, dass es mir an nichts gefehlt hat. Ich habe meinen Alltag einfach etwas anders strukturiert, indem ich mehr Sport trieb und es genoss gesund zu kochen.

Wie geht es nun weiter? Die nächsten vier Tage sind – wie schon oben erwähnt – Ende November geplant. Mein nächster größerer Schritt wird es dann sein, die sieben Detox-Tage innerhalb eines Monats zu absolvieren.

Ich hoffe, ich kann euch motivieren, die Challenge selbst auszuprobieren. Ich freue mich auf jeden Fall auf eure Erfahrungsberichte! Ach, und eine Sache noch: Ich bin gerade wieder bei einer Challenge dabei, die den ganzen November dauert. Mehr dazu will ich gar nicht verraten, auf dem Blog erfahrt ihr bald mehr! Stay tuned!

Bis bald,

eure Nikolina

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