Financial Self-Care

Serviette mit Spruch neben Tasse

Self-Care ist seit einiger Zeit zu einem Modewort oder gar Codewort für einen erfolgreichen Lifestyle geworden. Was genau versteht man unter Self-Care? Braucht man wirklich die überteuerte Duftkerze? Ist die neue Gesichtsmaske mit Avocado-Öl der Weg zum Ziel oder doch eher die Yogastunde in einem überfüllten Raum? Prinzipiell bedeutet Self-Care gezielt auf die eigenen Bedürfnisse einzugehen, sich für diese Zeit zu nehmen und Verantwortung für das eigene Wohlergehen zu übernehmen.

Die ursprüngliche Idee hinter Self-Care ist es herauszufinden, was Stress verursacht und wie man mit dem Stress besser umgehen kann, um letztendlich den Alltag sorgenfreier zu bestehen. Ebenso zielt sie darauf ab das Leben proaktiv so zu gestalten, wie wir es uns vorstellen. Geld und Finanzen sind in unserer Gesellschaft ein großer Stressfaktor, daher halten wir es für umso wichtiger sich mit Financial Self-Care auseinanderzusetzen.

Wir haben dir eine kurze Financial Self-Care Checkliste erstellt:

Verschaffe dir einen Überblick über deine Einnahmen und Ausgaben.

Eine realistische Budgetplanung ist nur möglich, wenn du weißt wie viel Geld dir letztendlich zur Verfügung steht.

Denke sorgfältig über deine Ausgaben nach.

Dabei sollst du nicht in eine Spirale von Schuldgefühlen fallen, sondern vielmehr dein Bewusstsein stärken, wofür du dein Geld ausgibst.

Setze dir dein persönliches Ziel.

Bei der Zielformulierung ist es besonders wichtig realistisch zu sein – man kann auch klein anfangen! Achte darauf dir ein konkretes Ziel zu setzen. Mit dem Vorsatz „Ich will dieses Jahr viel Geld sparen“ wirst du nicht so weit kommen. Besser ist ein konkretes Ziel wie „Ich werde bis Ende Dezember 1.000 Euro gespart haben.“

Erstelle einen Plan.

Ziele und Plänen gehen Hand in Hand. Erstelle daher deinen persönlichen Plan und überlege dir dabei, welche Schritte notwendig sind und wie du diese konkret in deinem Alltag umsetzen kannst.

Lies wöchentlich einen Financial Literacy Beitrag oder höre einen Podcast.

Du kannst dich ganz nach deinem Tempo und deinen Interessen mit dem Thema beschäftigen. Ehe du dich versiehst, wird das ein genauso fester Bestandteil deiner Routine wie Instagram.

Wann sollst du deine Financial Self-Care starten?

Die Checkliste soll dir ein paar Anregungen geben, wie du deine Financial Self-Care angehen kannst. Wichtig ist, dass du sie ganz nach dir selbst ausrichtest, weil es (leider) kein ultimatives Rezept gibt.

Und wenn du noch auf einen guten Moment wartest, um anzufangen – den gibt es nicht! Genauso wie du zu jeder Uhrzeit einen himmlischen Matcha-Frappé trinken könntest, gibt es auch für Financial Self-Care keine zeitlichen Vorgaben. Wie wäre es also gleich zu starten? Oder jetzt sofort?

P.S.: Den letzten Punkt kannst du schon mal abhaken!

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