Sparen im Alltag – #1 Food 

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Über bewussten Konsum haben wir gesprochen. Es ist an der Zeit konkreter zu werden. Daher dreht sich heute alles ums Thema Sparen im Bereich Food. Ich verrate euch meine Tipps, die mir sehr dabei geholfen haben, bewusst, qualitativ hochwertig und gleichzeitig geldsparend einzukaufen. Wichtig ist, dass es ganz und gar nicht darum geht, auf Qualität zu verzichten. Denn gerade beim Thema Essen ist es essentiell, gute und gesunde Produkte zu kaufen. Mit diesen einfachen Tipps schafft ihr es ganz easy, Qualität zu kaufen und euer Sparschwein trotzdem zu füttern.

Günstig shoppen? Sieben Food-Spartipps

Tipp 1: Lieber satt als hungrig shoppen

Ich kann es nicht oft genug sagen, aber mit leerem Magen einkaufen zu gehen ist eine Qual. Ich weiß, wovon ich rede J. Unser Hunger verleitet uns dazu, viel mehr als sonst einzukaufen. Heißt also: Bevor es zum nächsten Supermarkt geht, lieber noch den Magen füllen.

Tipp 2: Einkaufsliste schreiben

Macht euch vor jedem Einkauf eine Liste. So kauft ihr nach Plan ein und geht gezielt zu den jeweiligen Abteilungen. Ohne Einkaufsliste ist die Wahrscheinlichkeit groß, jeden Gang abzuklappern und Sachen zu kaufen, die ihr nicht unbedingt braucht.

Tipp 3: Essensplan erstellen

Und wenn wir schon bei Listen sind. Nehmt euch gleich etwas mehr Zeit und erstellt einen Essensplan für die kommende Woche. Dafür überlegt ihr euch, welche Gerichte ihr kochen wollt – beispielsweise am Montag eine Spinatroulade, am Dienstag Spaghetti Bolognese usw. – und kauft genau nach Plan ein. So bringt ihr mehr Organisation in eure Küche und die Vorfreude aufs Kochen und Essen steigt. Nebenbei werden auch viel weniger Lebensmittel weggeschmissen. Mmmhhh Spinatroulade J.

Tipp 4: Angebote und Aktionen nutzen

Satt und mit einer durchdachten Einkaufsliste in der Hand heißt es nun Ausschau nach Angeboten und Aktionen halten. Oft sind Produkte günstiger, deren Mindesthaltbarkeit mit dem aktuellen Tag bereits abläuft. Das bedeutet aber nicht, dass die Lebensmittel an diesem Tag schlecht werden. Viele Waren wie Joghurt, Kakao oder Honig können auch Wochen nach dem Mindesthaltbarkeitsdatum noch verzehrt werden. Nicht umsonst heißt es „Mindesthaltbarkeit“ – lasst also nicht nur das Datum, sondern auch eure Sinne entscheiden ;-). Nutzt zudem Angebotstage aus, wie 25 % auf Frischfleisch oder Backwaren. Um keine Angebote zu verpassen, gibt es Apps wie Marktguru oder wogibtswas, die euch Vergünstigungen in eurer Nähe anzeigen. Ich verwende beide Apps und konnte so bereits viele Euros einsparen.

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Tipp 5: Mehr ist nicht immer besser

Dann gibt es da noch diese Angebote wie „2+1 gratis“ oder riesige Familienpackungen. So komisch das jetzt vielleicht auch klingen mag, aber lasst euch nicht täuschen und hinterfragt solche Angebote zumindest kritisch bevor ihr sie blind in euren Einkaufswagen legt. Muss es wirklich die große Familienpackung Eiscreme sein, macht die dreifache Menge Aufstrich Sinn? Oder müsst ihr im Nachhinein die Hälfte wieder wegwerfen, weil euch die Sachen verdorben sind? Vor allem bei weniger lang haltbaren Lebensmitteln wie Fleisch, Obst oder auch Gemüse sollte man sich genau überlegen wie viel man in den nächsten Tagen braucht.

Tipp 6: Reste verwerten

Hier eine Zwiebel, da noch die letzte Kartoffel und im Kühlschrank das geöffnete Schlagobers. Bevor ihr euch auf den Weg zum Supermarkt macht, werft einen genauen Blick auf eure Vorräte. Aus den allermeisten Resten lassen sich noch köstliche Gerichte zubereiten. Das WWW gibt viel Inspiration, so zum Beispiel die Website Restegourmet oder Reste essen. Dabei gebt ihr einfach die übrig gebliebenen Zutaten ein und schon erscheinen Rezepte zum Nachkochen. So landet weniger im Abfall und ihr schont Umwelt und Geldbeutel.

Tipp 7: Mahlzeiten ins Büro mitnehmen

Viel Geld sparen könnt ihr, wenn ihr vorkocht und das Essen dann ins Büro mitnehmt. Ich weiß, dass das nicht immer leicht ist, aber rechnet euch einmal aus, wie viel ihr euch dadurch sparen könnt! Ein Beispiel: Es ist Montagmorgen und ihr macht euch auf den Weg in die Arbeit. Beim Bäcker kauft ihr ein Sandwich. Das kostet schnell 3, vielleicht 4 Euro. Zu Mittag ist dann der Lieferservice an der Reihe – und weitere 5 bis 10 Euro sind ausgegeben. Ihr seht, die Beträge läppern sich und es kommt schnell eine ordentliche Summe zusammen. Ich kaufe mir zum Beispiel oft Müsli und Milch und nehme beides mit in die Arbeit. Das reicht dann für einige Tage und ist weitaus günstiger als wenn ich jeden Tag zum Bäcker gehen würde. Für das Mittagessen koche ich am Abend zuvor einfach mehr und bin so im Büro bestens versorgt. Es spricht nichts dagegen, sich ab und zu etwas zu bestellen, aber jeden Tag muss es nicht sein. Euer Sparschwein freut sich!

Ich hoffe, ich konnte euch ein paar hilfreiche Tipps geben und freue mich auf viele weitere von euch in den Kommentaren. Ich bin schon gespannt!

Bis bald,

eure Nikolina

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